Lockdown auch in der Kirchengemeinde

Fronhausen. In der Evangelischen Kirchengemeinde Fronhausen finden zunächst bis zum 31. Januar 2021 keine Gottesdienste mehr statt!!!!!! Entsprechend zu dem aktuellen Lockdown im öffentlichen Bereich verzichten wir auf kirchliche Begegnungen. Dies betrifft die geplante Feier zum vierten Advent, die Gottesdienste an Weihnachten und danach. Der Kirchenvorstand sieht sich in der Verantwortung, zur Kontaktvermeidung beizutragen. Diese Entscheidung ist schweren Herzens getroffen worden, aber ein Ausdruck der Nächstenliebe. Ein Weihnachten ohne Gottesdienst ist für viele ein großer Verlust. Aber: Die Kirche bleibt geöffnet! In der Evangelischen Kirche von Fronhausen ist der Weihnachtsbaum bereits geschmückt und die Kirche ist täglich - auch im neuen Jahr - von 10.00 bis 16.00 Uhr für alle offen.

Ein Extra-Weihnachtsbrief wird gedruckt und an alle Fronhäuser verteilt. An Heiligabend spielen etwa zwischen 15.00 bis 17.00 Uhr Posaunen überraschend an verschiedenen Stellen im Ort und bringen Weihnachten in die Herzen und Häuser. Und die Seniorinnen im Altenheim sind nicht vergessen, sondern sollen von außen mit dem Lautsprecherbus eine Weihnachtsandacht mit Wunschliedern bekommen. Bleiben Sie bitte zu Hause, aber machen Sie die Fenster auf!

 

Hygienekonzept ev-Kirchengemeinde Fronhausen

  • Das „Schutz- und Hygienekonzept für die Gottesdienststätten im Bereich des Gesamtverbandes der Evangelischen Kirchengemeinden in Marburg“ wird angewandt. Das Hinweisschild „Wir schützen einander“ ist außen anzubringen.
  • Vor jedem Gottesdienst sind alle Türgriffe, Handläufe und Gesangbuchablagen mit einer Wischdesinfektion zu behandeln. Hierfür sind vom Kirchenvorstand (KV) ein geeignetes Mittel, Einweghandschuhe und Wischlappen bereit zu stellen. Die Durchführung übernehmen der Küster, bzw. KV-Mitglieder.
  • Vor der Kirche werden zwei Stehtische aufgestellt. Auf dem einen werden von einem KV-Mitglied (oder Beauftragten) die Namen der Gottesdienstbesucher in eine Liste eingetragen. Dann erhält jeder Besucher die Nummer für seinen Sitzplatz. Auch bei Mitgliedern eines Hausstands erhält jeder eine eigene Nummer unabhängig vom Sitzabstand. Auf dem zweiten Stehtisch steht ein Dosierspender mit Desinfektionsmittel zur freiwilligen Benutzung.
  • Jeder Gottesdienstbesucher muss eine Mund-Nasen-Maske tragen. Für Notfälle sollten einige Einweg-Masken vorrätig sein.
  • Gesangbücher werden keine ausgegeben, aber Textblätter sollten erstellt werden (jeder nimmt sich ein Blatt vom Stoß).
  • Die Zahl der zulässigen Sitzplätze in den Bankreihen beträgt 6 x 3 = 18, d.h. jeweils eine Reihe bleibt frei. Die möglichen Sitzplätze bekommen Nummern, die von vorne (von der ersten Reihe an) zu verteilen sind. In der gleichen Reihenfolge ist die Kirche durch den Seitenausgang zu verlassen.
  • Für den Küster ist der Stuhl vor dem Technikraum vorgesehen. Ebenso kann der gegenüber liegende Stuhl in der Ecke vor dem Abstellraum unter Einhaltung des Mindestabstands benutzt werden. Er ist für das KV-Mitglied, das bei dem jeweiligen Gottesdienst federführend die Hygieneverantwortung trägt, vorgesehen. Von diesem Platz, in der Nähe zur Eingangstür, kann die Einhaltung der Höchstzahl der Teilnehmer gut gewährleistet werden.
  • Der Organist oder ein bis zwei Solosänger können auf die Empore. Für Sänger wäre ein Plexiglasschutz anzuschaffen.
  • Der Pfarrer/in kann gut die 4m Abstand einhalten, wenn er sich auf die Fläche kurz vor und auf der Altarstufe beschränkt. Sein Sitzplatz ist neben Taufe. Die Benutzung geeigneter Mikrofone ist noch im KV zu beraten.
  • Strittig diskutiert wurde in der Hygienekommission, die äußere Reihe der Stühle im Chor zur Benutzung frei zu geben. Unter Einhaltung des Mindestabstands sind dies 6 zusätzliche Plätze. Um den Ablauf beim Verlassen des Gotteshauses zu sichern, wurde vorgeschlagen, dass diese Plätze ausschließlich von KV-Mitgliedern benutzt werden dürfen. In der nächsten KV-Sitzung ist hierzu ein Beschluss zu fassen.
  • Die Kollekte wird am Ausgang kontaktlos gesammelt. Vom Pfarrer/in ist zu verkünden, dass die Kollekte zur Hälfte für die eigene Kirche verwendet wird, statt des Klingelbeutels.